3D-Drucker – Die dritte technische Revolution

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Jeder hat davon gehört: 3D-Drucker. Doch warum haben bislang noch so wenige privathaushalte die neue innovative Technik? Ist es der Preis? Oder taugen die bisherigen 3D-Drucker einfach nichts? Im Folgenden werden diesen Fragen versucht zu beleuchten.

 

Der erste 3D-Drucker wurde im vor über 30 Jahren auf dem Markt gebracht. Im Vergleich zum normalen Drucker ist der 3D-Drucker in  der Lage räumliche Objekte aus hauchdünnen Schichten in schnellster Zeit und dazu mit weniger Materialverbrauch, da auf die Materialkosten für zum Beispiel Formvorfertigungen verzichtet wird, herzustellen.

 

Das damit verbundene Potential hat auch die NASA erkannt. In die neue Mars-Trägerrakete werden teilweise einzelne Bauteile aus dem 3D Drucker eingebaut. Das System, das in den USA Verwendung findet, stammt aus Deutschland, in dem der 3D Drucker M2 von dem Unternehmen Concept Laser gebaut wird. Die US-Weltraumorganisation NASA argumentiert für den neuen 3D Trend. Zum einen spart man durch diese Herstellungsmethode Zeit und Geld, aber auch wird der Bau um Vielfaches sicherer als mit alternativen Systemen.

 

Das Militär hat auch Interesse an der neuen Technik. Hier sind die Faktoren Zeit und Geld das Hauptargument. Die ständige Erneuerung und Instandsetzung von Systemen und Ressourcen benötigt bestimmte Komponenten, die durch 3D Druck besonders günstig hergestellt werden können. Die deutsche Energiebehörde geht weiter, aufgrund der enorm vergünstigten Bedingungen, die durch das neue 3D Fertigungssystem geboten wird, in der Zukunft die Hälfte an Energiekosten einsparen.

 

Doch gibt es tatsächlich keine Grenzen? Doch! Die moralischen Werte bleiben wie zuvor wichtiger als der wirtschaftliche Aspekt. Dies beweist das Unternehmen Statasys bei einem aktuellen Diskurs um die Rechte der Gruppe Defense Distributed an der Herstellung einer Prototyp-Waffe für genannte Zwecke der Volksaufklärung. Der Presse wird bestätigt, dass kein 3D-Druck-Unternehmen die Nutzung ihrer Produkte für illegale Zwecke wissend auf den Markt bringen.

 

Auch der normale Bürger, welche sicherlich Interesse finden werden an der neuen 3D-technologie: Es gibt inzwischen immer mehr 3D Druck Dienstleister. Auch können sich die immer mehr Menschen neuerdings einen eigenen innovativen 3D Drucker für das Büro leisten. Die Auswahl an Kunststoffmaterialien macht den 3D Druck privat abwechslungsreich, die bunten Farben bringen Vielseitigkeit und bieten mehr Freiraum für Kreativität. Die Bedienung eines 3D Druckers wird vom Hersteller so leicht wie möglich gemacht: Zumeist werden Montageanleitungen beigelegt, Zubehörteile dem Kit beigefügt und der eigenständige Zusammenbau und die Druckfertigkeit dauern nur wenige Stunden. Ein besonderer Reiz für Heimwerker, Designer und Hobbyarchitekten ist auch das Platzersparnis, da die meisten 3D Drucker sogar auf den Schreibtisch passen. Auch für Schulen, Ausbildungsstätten, Vereine und Small-Business ist ein 3D Drucker gut finanzierbar. Mit einem Preis von etwa 2000 Euro für simple und kompakte 3D Drucker liegt die Preisschwelle gut im Pensum der meisten Haushalte, für die ein solches Gerät in Erwägung kommt. Die 3D-Revoltuin kommt also jetzt bestimmt auch in jeden deutschen Haushalt.